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3. Impuls

„Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will,
der verleugne sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?“ (Lk 9, 23-25)

In einer Übersetzung, die unsere Sprache spricht (Albert Kammermayer) heißt es an dieser Stelle:
„Wer mir folgen will, darf nicht mehr sich selber suchen;
Er muss Tag für Tag sein Kreuz willig auf sich nehmen
und mir so nachfolgen.

Wer sein Leben um jeden Preis festhalten will,
der wird sein Leben verfehlen.
Wer aber sein leben für mich einsetzt,
der wird das wirkliche Leben für immer gewinnen.

Denn was hat ein Mensch davon, selbst wenn er die ganze Welt gewinnt,
aber dabei das ewige Leben verliert?“
Das Kreuz der Jüngerschaft täglich auf sich nehmen
heißt, sich nicht nur sonntags unter die Verpflichtung gestellt wissen,
ein Leben aus dem Glauben zu führen.

Dieses Kreuz kann an manchen Tagen drücken und belasten;
es bleibt aber das Joch Christi,
von dem er sagt:
„Mein Joch drückt nicht
und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,30)

3. Impuls (23. April 2007 - 28. April 2007) (doc, 26 KB)

2. Impuls

„Eines Tages kamen seine Mutter und seine Brüder zu ihm;
sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln.“(Lk 8, 19-21)

Man kann darüber streiten, ob das Wort Jesu über seine wahren Verwandten, seine Mutter und seine Brüder einschließt oder ausschließt. An anderer Stelle (Mk 3,21) gibt es einen Hinweis darauf, dass ihnen das Mitgehen schwer fiel. Es ist wieder derselbe Dreiklang:

Beziehung, Orientierung, praktisches Leben.
Wer zu Jesus kommt, wird ihm Bruder oder Schwester
und gewinnt dadurch selber eine neue Familie,
eine, die ich mir wieder nicht selber ausgesucht habe,
die ich mir manchmal anders wünsche,
und doch eine Familie,
die mir Zugehörigkeit,
Geborgenheit und Hilfe schenkt,
in der ich meinen Platz habe
und meinen Teil beitrage.

2. Impuls (23. April 2007 - 28. April 2007) (doc, 26 KB)

1. Impuls

„Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht,  der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt. Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war. Wer aber hört und nicht danach handelt, ist wie ein Mann, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen, das Haus stürzte sofort in sich zusammen und wurde völlig zerstört.“ (Lk 6,47-49) „Wer zu mir kommt, meine Worte hört, danach handelt“:

Glaube ist zunächst Beziehung.
Glaube ist dann Orientierung.
Glaube ist schließlich praktisches Leben.
Es ist nicht so, dass uns die Stürme des Lebens erspart bleiben,
wenn wir an Jesus glauben.

„Jeder hat sein Päckchen zu tragen“,
ob getauft oder ungetauft, ob gläubig oder nicht.
Der unterscheidende Punkt ist,
ob ich einen Grund unter mir weiß

oder ob ich mich ohnmächtig dem Schicksal ausgeliefert fühle,
ob es da einen letzten Halt gibt,
der mich nicht untergehen lässt.

Der Herr ist mein Fels, dem glaube ich, meine Zuflucht, darin berge ich mich, mein Retter, darauf baue ich mein Lebenshaus.

1. Impuls (23.April 2007 - 28. April 2007) (doc, 26 KB)

Tipp zum Beten

Im menschlichen Gehirn ist die linke Hälfte für das analytische und versprachlichte Denken zuständig, die rechte Hälfte dagegen für das bildhaft-intuitive.Ignatius hat nicht nur für die linke Hirnhälfte eine Methode der Unterscheidung entwickelt (das Abwägen der Vor- und Nachteile), sondern auch für die rechte. Wenn ich mir vor Augen halte, was ich zu entscheiden habe, dann soll ich mir erstens vorstellen, was ich einem Menschen raten würde, den ich weiter nicht kenne, dem ich aber Gutes für sein Leben wünsche.

Zweitens soll ich in meiner Vorstellung ans Ende meines Lebens gehen: Wie möchte ich mich dann in meiner gegenwärtigen Situation entschieden haben? Drittens dasselbe noch einmal, wie wenn ich vor und mit Gott mein Leben betrachtete: Wie möchte ich mich dann in meiner gegenwärtigen Situation entschieden haben? Auch hier gilt, das Ganze im Gebet zu tun und von Gott Klarheit, Leitung und eine gute Wahl zu erbitten, und vielleicht auch einen Traum …

Tipp zum Beten (23. April 2007 - 28. April 2007) (doc, 25 KB)